Rinteln – In der Kreissporthalle Rinteln herrschte am vergangenen Freitag beste Stimmung: Das Gymnasium Ernestinum aus Rinteln richtete erstmals den Schaumburger 2-Felderballcup aus und brachte damit die 13. Jahrgänge des gesamten Landkreis Schaumburg sportlich zusammen.
Geplant und organisiert wurde das Turnier von den Schülerinnen und Schülern des Politik-Wirtschaft Leistungskurses von Herrn Teuber. Im Rahmen eines Seminarfachprojektes übernahmen die angehenden Abiturientinnen und Abiturienten die Verantwortung für Einladung, Organisation und Durchführung.

Der Einladung folgten zahlreiche Schulen aus dem Landkreis: das Ratsgymnasium und das Wilhelm-Busch-Gymnasium aus Stadthagen, das Gymnasium Adolfinum aus Bückeburg, das Gymnasium Bad Nenndorf sowie die Kreishandelslehranstalt (KHL) und das Ernestinum aus Rinteln. Jede Schule durfte mit maximal zwei Teams antreten, sodass ein vielfältiges und leistungsstarkes Teilnehmerfeld entstand.
Der Turnierverlauf war von Beginn an äußerst spannend. In den Halbfinalbegegnungen trafen das Gymnasium Bad Nenndorf und das Adolfinum aufeinander, während sich die KHL und das Ernestinum ein packendes Rinteln-Duell lieferten. Nach intensiven Spielen setzten sich schließlich Bad Nenndorf und das Ernestinum durch und zogen ins Finale ein.


Das Endspiel entwickelte sich schnell zum Höhepunkt des Tages: Vor lautstarker Kulisse und angefeuert von zahlreichen mitgereisten Fans aus ganz Schaumburg zeigte das Ernestinum Nervenstärke sowie Teamgeist und sicherte sich am Ende den Titel des ersten 2-Felderballcups der Schaumburger Abiturjahrgänge.

Die sportlichen Leistungen wurden, dank regionaler Sponsoren, am Ende des Turniers entsprechend honoriert: Das Team aus Bad Nenndorf erhielt für seinen zweiten Platz ein Preisgeld in Höhe von 100,- Euro. Und der Abi-Jahrgang des Gymnasium Ernestinum durfte sich über den Pokal und über ein Preisgeld von 200,- Euro freuen. Ein besonderer Dank gilt der Technik-AG und den vielen freiwilligen helfenden Händen des Ernestinums, die dieses Turnier erst ermöglichten.
Die großartige Atmosphäre, der sportliche Ehrgeiz und das faire Miteinander der angehenden Abiturientinnen und Abiturienten machten deutlich: Dieses Turnier war mehr als nur ein sportlicher Wettbewerb. Schon jetzt ist die Vorfreude auf eine Wiederholung im nächsten Jahr spürbar.

