Radioaktivität zum Anfassen – Klasse 9-4 im IRS der Leibniz Universität Hannover

17 Mai, 2023
Autor: Hm
Kategorie: Allgemein

Der Physikunterricht in der Jahrgangsstufe neun beschäftigt sich derzeit mit dem Thema Radioaktivität. Ein vielleicht kompliziertes Thema, weil man Radioaktivität weder riechen noch schmecken und auch nicht fühlen kann, da der Mensch keine Sinnesorgane für die Wahrnehmung besitzt. Lediglich messen kann man sie mit verschiedenen Messgeräten.

Um mehr über dieses Thema zu erfahren, fuhr die Klasse 09-4 zusammen mit ihrem Physiklehrer Herrn Kampmeier, zusätzlich begleitet von Herrn Gruner, zum Institut für Radioökologie und Strahlenschutz der Leibniz Universität Hannover.
Dort erwartete sie ein Vortrag von Prof. Dr. Walther über natürlich vorkommende Radioaktivität in der Umwelt und in Lebensmitteln.
Wusstet ihr, dass Strahlung rund um die Uhr aus dem Weltall und aus dem Erdboden auf uns trifft, ohne dass wir es überhaupt bemerken?
Sichtbar machen kann man diese Strahlung zum Beispiel mit einer Nebelkammer. Schaut man genau in diese Kammer, so erkennt man unterschiedliche Spuren in feinem Nebel, die aus dem Nichts zu kommen scheinen. Breite dicke, kurze dünne oder kreisförmige Spuren. Unterschiedliche Strahlungsarten!

Im weiteren Verlauf wurden die Strahlungen von den Schülerinnen und Schülern näher untersucht. Die Schülerinnen und Schüler führten zahlreiche Experimente selbst durch und untersuchten in Kleingruppen zum Beispiel, wie sich Strahlung in der Luft verhält, die Reichweite der Strahlung und auch, wie man sie abschirmen kann. Reicht ein dünnes Blatt Papier, oder sollte es lieber eine dicke Wand aus Blei sein?
Antworten auf all diese Fragen lieferten die Experimentalergebnisse, die zum Abschluss in einer gemeinsamer Runde ausgewertet und interpretiert wurden.

Das Fazit des Besuches in Hannover: Radioaktivität ist garantiert spannend, wenn man sie sichtbar und erfahrbar macht.
Ein großer Dank für diese Möglichkeit an Professor Dr. Clemens Walther vom Institut für Radioökologie und Strahlenschutz der Leibniz Universität und sein Team bestehend aus Paul Hanemann und Sebastian Büchner.

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