Gar nicht so öde, wie befürchtet – Kursfahrt des Chemie-LKs nach Wien

19 Jun, 2023
Autor: Hm
Kategorie: Allgemein

„Guten Morgen!“. So begrüßt uns ein ausnahmsweise pünktlicher Herr Büttner schon um 7 Uhr morgens am Bückeburger Bahnhof. Schaut man in einige unserer Gesichter ist seine positive Art nicht für jedermann ansteckend; es scheint einfach zu früh für einen Teil unter uns.
Als einziger Kurs machen wir uns (nun ja, was erwartet man auch sonst, wenn man sich am Bahnhof trifft) in Begleitung von Herrn Wiese mit dem Zug auf die Reise und erleben ein Abenteuer, bevor die Kursfahrt erst so richtig losgeht. Widererwarten im Gedanken an die Deutsche Bahn ist es jedoch nicht
die Unpünktlichkeit, die wir glücklicherweise gar nicht spüren müssen, sondern eine Fahrt mit viel Spaß, lustigen Gesprächen und Momenten, bei denen man aus dem Lachen förmlich nicht mehr herauskommt, die uns zu diesem Schluss kommen lässt.

Als wir um Viertel vor 5 dann endlich am Wiener Hauptbahnhof eingetroffen sind, ist der Tag natürlich schon fast vorbei. Also haben wir nach dem Check-In in der Unterkunft, dem rundum empfehlenswerten Meininger Hotel, noch einen ersten Blick in die Wiener Innenstadt gewagt.
Der nachfolgende Dienstag beginnt für uns nach einem leckeren Frühstücksbuffet mit einer Stadtführung durch das „kaiserliche Wien“. Zwischenzeitlich haben einige von uns die Zeit genutzt, um klassischerweise ein Wiener Schnitzel zu probieren, bevor das Programm mit einem Gang in die Kapuzinergruft und dem Besuch des Hundertwasserhauses beendet wird und sich jeder von uns in kleinen Gruppen ein wenig „Ruhe“, wie auch immer man sie definieren mag, gönnt. Zum Abschluss des ersten vollen Tages kommen wir dann allerdings nochmal in einer gemütlichen Spielerunde zusammen.
Mittwoch, so viel kann ich schonmal vorwegnehmen, wird uns auch nicht langweilig. So beginnen wir das Programm mit einem Besuch in der Schatzkammer, bei dem Herr Büttner „seine“ geliebte Krone bestaunen kann, die „Deutschland von Kaiser Franz gestohlen wurde“, wie wir im Vorfeld des Öfteren im Seminarfach zu Ohren bekommen haben. Etwas Abwechslung darf in einem Kurs, der sich mit der abwechslungsreichen Chemie beschäftigt, natürlich nicht fehlen. Aus diesem Grund folgt für uns ein Besuch im Naturhistorischen Museum und ein Gang in Mozarts „Zauberflöte“ in der Wiener Volksoper im passenden Dress.
Man muss natürlich auch sagen, dass ein gut durchgeplantes Programm auch mal eine Phase der Entspannung beinhalten muss. Aus diesem Grund besuchen wir am Donnerstagvormittag die schöne Wiener Sommerresidenz Schloss Schönbrunn und nutzen anschließend den gesamten Nachmittag, um erneut in Kleingruppen auf Entdeckungstour zu gehen. Um den Tag dann jedoch wieder gemeinsam abzurunden.
Der Freitag führt uns in das nahegelegene Bratislava, zu dem wir mit dem Bus die weltweit kürzeste Strecke zwischen zwei Landeshauptstädten zurücklegen und endet erst am Abend wieder zurück im Hotel. In Bratislava selbst macht sich die „deutsche Touristengruppe“ auf den Weg durch Burg und Altstadt. Dabei rundet ein gemeinsames Essen in gutem Ambiente das Tagesgeschehen ab.
Im folgenden Samstag, unserem Rückreisetag, spiegelt sich im Grunde genommen die Anreise wider, an dessen Ende gegen kurz vor 9 Uhr am Abend alle auf eine gelungene Kursfahrt zurückschauen können.

Um diese abschließend in ein paar Worten zusammenzufassen, kann man durchaus festhalten, dass sich die anfängliche Skepsis gegenüber Wien im Vergleich zu den anderen Reisezielen nicht bewahrheitet hat und wir als Chemie LK eine Woche voller Erlebnisse verbringen konnten, die uns als Kurs nochmals enger zusammengeschweißt hat und uns so schnell nicht wieder aus unseren Köpfen verschwinden wird.

Einige Impressionen der Fahrt:

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