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"Im Bewusstsein seiner Verantwortung vor Gott und den Menschen (...) hat sich das deutsche Volk dieses Grundgesetz gegeben."

- Konrad Adenauer, 1949

1949-1955
Die Zeit des Wiederaufbaus

Am Anfang der BRD liegen viele Städte immer noch unter den Trümmern begraben, die der Zweite Weltkrieg hinterlassen hat. Ebenso hoffnungslos sieht es in den Herzen der Menschen aus. Das Vergangene wird zunächst verdrängt.

Die Gründung der beiden deutschen Staaten - Am 15. September wird Konrad Adenauer der erste Bundeskanzler der neu gegründeten Bundesrepublik. Als er am 23. Mai 1949 als erster das neue Grundgesetz unterzeichnet, ist noch niemandem bewusst, dass aus diesem nur als "Übergangs-Verfassung" gedachten Papier bis heute das rechtliche Fundament Deutschlands bleiben wird [Mehr Infos].
  
Am 14. August finden erste Bundestagswahlen statt, woraus die CDU/CSU (31%) knapp vor der SPD (29,2%) als Wahlsieger hervorgeht.
   Die Gründung der DDR am 7. Oktober unter Führung der Staatspartei SED wird von vielen Staaten argwöhnisch betrachtet, wenn auch nicht als unwillkommen angesehen. Erster DDR-Präsident wird der KPD-Mitbegründer Wilhelm Piek.

Ost-West-Konflikte -
Ende 1949 tritt die BRD dem Marshallplan [?] bei, der Wiederaufbauhilfe für Europa. Dadurch kommt die Marktwirtschaft in der BRD wieder in Gang, während die Lage im Osten weiterhin eher schlecht bleibt. Dies und politische Uneinigkeiten sorgen für immer schlimmer werdende Konflikte zwischen Ost und West.
   Im Februar 1950 wird in der DDR mit der Gründung des Ministeriums für Staatssicherheit (Stasi) ein neues Kapitel von verdeckter Spionage aufgeschlagen. In Ostdeutschland müssen nun Millionen von Bürgern fürchten, wegen einer staatsfeindliche Äußerung von einem Spitzel der Stasi verhaftet zu werden.

Der deutsche Aufschwung -
1951 driften die beiden deutschen Staaten immer weiter auseinander. In Westdeutschland sind die Kriegsschäden durch den Marshall-Plan weitgehend behoben. Auch die Wirtschaft erholt sich unter Wirtschaftsminister Ludwig Erhard langsam. Im Ausland fängt man bereits an, vom "deutschen Wirtschaftswunder" zu sprechen.
   Im März 1952 erreicht die Westintegrität Deutschlands einen neuen Höhepunkt, als Helgoland wieder deutsch wird [Mehr Infos]. VW-Käfer und Fernseher werden zu Statussymbolen einer wieder aufstrebenden Nation.

Probleme der DDR - Im Osten hingegen sorgen Reparationen an die Sowjetunion dafür, dass trotz der Tatsache, dass auch hier die schlimmsten Kriegsschäden beseitigt sind, der Lebensstandard weiter sinkt.
   Nach dem Scheitern der Stalinnote [?], die von vielen als Störmanöver Moskaus angesehen wird, wird den Ostdeutschen das sowjetische Herrschaftssystem aufgezwängt, das auf den Aufbau von Sozialismus [?] hinausläuft. Zum Zorne des Volkes: 1954 fliehen 331.390 Menschen über die Grenze nach Westdeutschland. Der Zorn der Gebliebenen entlädt sich mit dem Volksaufstand am 17. Juni, der von russischen Panzern blutig niedergewalzt wird [Mehr Infos]. Die Lage nach dem Aufstand ist gedrückt: Die SED macht der Bevölkerung zwar einige Zugeständnisse, weicht aber im Kern nicht von ihrer harten Linie ab.

König Fußball –
Als Deutschland am 4. Juli 1954 Fußball-Weltmeister wird, ist die Freude groß. Viele sehen darin ein Zeichen, dass Deutschland aus der Asche neu erstanden ist. Durch diesen Erfolg wächst das Selbstbewusstsein bei den Westdeutschen gewaltig. Auch international findet der deutsche WM-Titel Anerkennung.

Bündnisse in Ost und West -
Im Mai 1955 wird die BRD 15. Mitglied der NATO. Nur wenige Tage später kontert der Ostblock mit einem Bündnis, das sich Warschauer Pakt [?] nennt. Für die Siegermächte gibt es damit in der Deutschland Politik, abgesehen von Berlin, keinen Reglungsbedarf mehr. Die Auseinandersetzung um Deutschland hat in der großen Politik ihren Stellenwert verloren, die Bundesrepublik erhält deshalb am 5. Mai 1955 ihre volle Souveränität.
   Anlässe zum Jubeln und Feiern gibt es 1955 genug: So kehren die letzten Kriegsgefangenen heim und der millionste VW-Käfer läuft vom Band.
 

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