Helmut Kohl
Helmut Kohl wurde am 3. April 1930 in Ludwigshafen geboren. Nach dem Abitur 1950 begann Kohl das Studium der Rechts- und Staatswissenschaften sowie der Geschichte an den Universitäten Frankfurt/Main und Heidelberg, das er 1958 mit seiner Promotion zum Dr. Phil. abschloss.
Erste Berufserfahrung sammelte er 1959 bis 1969 als Referent beim Verband der Chemischen Industrie in Ludwigshafen. Seit 1947 Mitglied der CDU, begann Helmut Kohl seine politische Karriere in Rheinland-Pfalz.
1959 zog er als Abgeordneter für seine Partei in den Landtag ein und übernahm 1963 den Fraktionsvorsitz der CDU, den er bis 1969 innehatte. Von 1969 bis 1976 regierte Kohl als Ministerpräsident in Rheinland-Pfalz. 1973 übernahm er den Bundesvorsitz seiner Partei.
Eckpfeiler der Außenpolitik Kohls ist die in enger Zusammenarbeit mit Frankreich nachdrücklich betriebene europäische Einigung, die er mit dem Zeitplan für die Einrichtung einer Europäischen Wirtschafts- und Währungsunion 1991 in Maastricht einen entscheidenden Schritt voranbrachte.
- 1930 geboren am 3. April in Ludwigshafen
- 1969 Ministerpräsident von Rheinland-Pfalz (bis 1976)
- 1973 Bundesvorsitzender der CDU
- 1982 am 1. Oktober Wahl zum 6. Kanzler der BRD
- 1991 am 17. Januar Wahl zum ersten Bundeskanzler des wiedervereinigten Deutschlands
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