Konrad Adenauer
Als Präsident des Parlamentarischen Rates 1948/49 stellte er die Weichen für die Ausarbeitung des Grundgesetzes der neuen deutschen Demokratie, und 1949 wurde er Mitglied des ersten Deutschen Bundestages, der ihn am 15. September 1949 mit einer Stimme Mehrheit (seiner eigenen) zum Bundeskanzler einer Koalitionsregierung wählte.
Die vorrangigen innenpolitischen Ziele Adenauers waren der Aufbau eines demokratischen, an den Grundsätzen der Rechtsstaatlichkeit ausgerichteten Staatswesens sowie der wirtschaftliche Wiederaufbau der Bundesrepublik nach dem Konzept der sozialen Marktwirtschaft, das sein Wirtschaftsminister Ludwig Erhard entwickelt hatte.
In den Anfangsjahren der Bundesrepublik kam es im so genannten Wirtschaftswunder zu einem rapiden Wirtschaftswachstum, das dann auch einen breiten Wohlstand zur Folge hatte.
Dreimal (1953, 1957 mit absoluter Mehrheit, 1961) wieder zum Kanzler gewählt, erschütterten die zunehmenden Verschleißerscheinungen seiner konservativen Kanzlerdemokratie und insbesondere die Spiegelaffäre 1962 die Autorität Adenauers. Auf Druck des Koalitionspartners FDP und von Parteifreunden trat Adenauer 1963 zugunsten von Ludwig Erhard zurück.
Adenauer starb am 19. April 1967 in Rhöndorf bei Bonn.
- 1876 geboren am 5. Januar in Köln
- 1901 2. Staatsexamen als Jurist
- 1917 Oberbürgermeister von Köln (bis 1933)
- 1948 Präsident des Parlamentarischen Rats
- 1949 am 15. September Wahl zum 1. Kanzler der BRD
- 1950 Bundesvorsitzender der CDU (bis 1966)
- 1963 am 15. Oktober Rücktritt als Kanzler
- 1967 gestorben am 19. April in Röndorf
| | 
|
|
Um gezielte Informationen zu finden, können Sie hier unsere Website nach Stichwörtern durchsuchen:
|
Möchten Sie über künftige Updates informiert werden? Abonnieren Sie unseren kostenlosen Newsletter [?]:
|
|