Blick in eine düstere Zukunft
Das Leben im Jahr 2010 sieht finster aus. Statt Fortschritt und Wohlstand für alle erwarten die Jugendlichen von heute mehr Konkurrenz und schlechtere Lebensbedingungen. Das ist das Fazit einer repräsentativen Umfrage des Münchener Institus für Jugendforschung (IJF) unter 15- bis 17-jährigen.
Wie aus den angegebenen Beispielen deutlich wird, herrscht eine überwiegend negative Einstellung gegenüber der Zukunft. Jeder zweite Jugendliche sagt außerdem, dass viele Menschen im Jahr 20210 einsamer sein werden als heute. Die Konsequenzen sind eindeutig: Zwei Drittel aller Befragten glauben, dass der Alkohol- und Drogenkonsum in Zukunft weiter zunehmen wird.
Soziale Werte sind auf dem Rückzug: Die Rolle von Ehe und Familie nimmt weiter ab, meint jeder Dritte. Nur 12 Prozent glauben, dass sich in zehn Jahren die Menschen in ihrer Freizeit mehr für andere engagieren.
Optimistisch dagegen sind die Teens, was Gestaltungschancen ihrer "Nachfolger" angeht. Zwei von fünf Befragten sind sicher: Im Jahr 2010 bestimmten Jugendliche unter 18 bei politischen Entscheidungen mehr mit als heute.
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Wie könnte sich Deutschland in den nächsten zehn Jahren verändern?

1. Der Konkurrenzkampf wird härter.
(Ja 81%, Nein 8%)
2. Die Arbeitslosigkeit steigt weiter.
(Ja 73%, Nein 10%)
3. Es wird mehr Gewalt und Verbrechen in den Städten geben.
(Ja 66%, Nein 10%)
4. Die Menschen werden sich mehr für andere engagieren.
(Ja 12%, Nein 46%) |
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