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Die 60er Jahre

[Der Beginn des Mauerbaus]250.000 empörte Berliner versammeln sich am 16. August 1961 vor dem Schöneberger Rathaus. "Wo ist der Kanzler?" fragen sie auf Transparenten, denn drei Tage zuvor hatte die DDR-Regierung mit dem Bau der Mauer begonnen. Annähernd 50.000 Ostdeutsche waren allein im Monat der Grundsteinlegung des "antifaschistischen Bollwerks" in den Westen geflüchtet. Dagegen setzte Walter Ulbricht nun Steine, Stacheldraht und scharfe Schüsse.
   Kennedy kommt als Sieger des Kalten Krieges am 23. Juni 1963 nach Berlin, bekennt sich mit seinen berühmten Worten zur Stadt - und wird fast auf den Tag genau fünf Monate später in Dallas erschossen.
[Kennedy in Berlin]   Im Januar 1963 unterzeichnen De Gaulle und Konrad Adenauer den deutsch-französischen Friedensvertrag. Im September 1963 wird Ludwig Erhard ("Wohlstand für alle!") der Nachfolger von Konrad Adenauer. 1966 beginnt die Zeit der Probleme. Deutschland hat mit 400.000 Arbeitslosen zu kämpfen.
   Am 30. November 1966 tritt Erhard zurück und es kommt zur Großen Koalition zwischen CDU, SPD und FDP unter der Führung von Kurt Georg Kiesinger. Die Außerparlamentarische Opposition [?] formiert sich jetzt zu einer Massenbewegung. 1968 werden die Notstandsgesetzte verabschiedet. Am 21. Oktober 1969 wählt der Bundestag Willy Brandt zum neuen Bundeskanzler ("Wir wollen mehr Demokratie wagen").

 

 

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