Die 50er Jahre
In der Geburtsstunde Deutschlands ging es nicht besonders feierlich zu. Am 23. Mai 1949 wurde das Grundgesetz von Konrad Adenauer verkündet. Nun war Deutschland per Gesetz demokratisch und das nächste Jahrzehnt wartete.
1950 beginnt die Zeit der krassen Gegensätze. Gleich am Anfang des Jahrzehnts musste die Regierung zwei Millionen Arbeitslose vermelden. Doch bereits 1955 freuen sich die über Vollbeschäftigung und erwirtschafteten satte Überschüsse. Deutschland steht bereits zehn Jahre nach Kriegsende als zweitgrößte Industrienation der Welt da.
1957 knattern schon über 5 Millionen Privatautos über die Straßen - Millionen sind wirtschaftlich wieder oben auf. Und im Gegensatz dazu leben Millionen noch immer in Behelfsunterkünften.
Auch tritt Westdeutschland Mitte der 50er der Nato [?] bei und Ostdeutschland dem Warschauer Pakt [?]. Nachdem sich beide Staaten gegründet hatten, Konrad Adenauer sich auf seinem Weg zu einem starken, unabhängigen Staat für den Westen entschied, war die Trennung Deutschlands entgültig besiegelt.
1957 versucht Verteidigungsminister Franz Josef Strauß [?] gegen den Protest Hunderttausender, die Bundeswehr mit Atomwaffen aufzurüsten. Im selben Jahr gewinnt Konrad Adenauer erneut die Bundestagswahl mit der absoluten Mehrheit und seinem Motto: "Keine Experimente".
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